Das Lipödem

Das Lipödem ist eine chronische und meist fortschreitende Erkrankung bei Frauen, die durch eine Fettverteilungsstörung gekennzeichnet ist. Diese entsteht aufgrund einer umschriebenen, symmetrischen Unterhautfettgewebsvermehrung überwiegend der unteren, in 30% der oberen Extremitäten. Die mit der Krankheit einhergehenden Schwellungen aufgrund der Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem (Ödem) können mit Schmerzen und Druckempfindlichkeit sowie der Neigung zu blauen Flecken einhergehen.

Es liegt zunächst keine Schädigung des Lymphsystems vor, im weiteren Verlauf kann dieses jedoch durch die erhöhte Verletzlichkeit und Entzündungsbereitschaft des Fettgewebes geschädigt werden und somit die Ödembereitschaft erhöht werden. Das Lipödem tritt fast ausschließlich bei Frauen auf, nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder im Klimakterium. Hormonelle Veränderungen und Gewichtszunahme werden als Ursachen vermutet, ebenso eine genetische Prädisposition.

Das Lipödem ist nicht die Folge von Übergewicht.

Es ist eine Erkrankung, über die wenig gesprochen wird. Die Betroffenen ziehen sich oft zurück und die Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt.

In der neuen , von Fr. Bärbel Müller gegründeten Selbsthilfegruppe, können Betroffene über ihre Krankheitsverläufe sprechen, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Mut und Hilfe geben. Es sollen Vorträge zum Thema, kleine Aktionen oder Ausflüge organisiert und gemeinsam unternommen werden. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei :

Fr. Bärbel Müller

Tel: 0511/6044528 oder

KIBIS: 0511/666567