Impingement-Syndrom – wenn die Schulter schmerzt

Impingement-Syndrom – Schulterschmerzen

Schmerzen in der Schulter, die belastungsabhängig auftreten und bei Arbeiten über Kopf zunehmen, können ein deutlicher Hinweis auf das Impingement-Syndrom sein. Werden die Einschränkungen ignoriert, tritt der Schmerz auch in Ruhe auf und Beweglichkeit und Kraft der Arme werden zunehmend eingeschränkt. Beim Impingement-Syndrom der Schulter ist der Bereich zwischen Schulterdach und Oberarmkopf eingeengt. Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel, die in diesem Bereich liegen, werden dadurch eingeklemmt, was zu den typischen Schmerzen führt. Doch woher kommt diese Einengung? Die Gründe sind vielfältig und reichen von Verschleißerscheinungen und Entzündungen über Fehlstellungen bis hin zu Kalkeinlagerungen.

Behandlungsmethoden Impingement-Syndrom

Wichtigste Faktoren zur Behandlung des Impingement-Syndroms sind gezielte Mobilisierung und angemessener Kraftaufbau. Systematisch können unter fachgerechter Anleitung bestimmte Muskelgruppen wie beispielsweise der hinteren Schulter, der Rotatoren und des Schultergürtels trainiert werden. Bei einer erfolgreichen Behandlung können die Funktion des Gelenks und die Kraft der Muskulatur wieder vollständig hergestellt werden, wodurch auch die symptomatischen Schmerzen nachlassen.

Stoßwellentherapie Hannover

Krankengymnastik und manuelle Therapie sind Erfolg versprechende Behandlungsmethoden. Zusätzlich können bei Bedarf schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden. Liegen dem Impingement Kalkeinlagerungen zugrunde, ist die Stoßwellentherapie eine zielführende Therapieform. Im Normalfall ist dadurch eine schonende Auflösung der Kalkeinlagerungen möglich. Sofern nicht noch eine begleitende knöcherne Engpass-Situation vorliegt, kehren die Beschwerden nach erfolgreicher Behandlung mit der Stoßwellentherapie nicht mehr zurück.