Stoßwellen-Therapie in Hannover:

eine bewährte Methode zur Behandlung oberflächlicher orthopädischer Störungen

Die radiale Stoßwellen-Therapie (RSWT) ist eine Methode der Behandlung oberflächlicher orthopädischer Störungen, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Inzwischen kann auf eine große Zahl an Erfahrungen und Studienberichten von Anwendern zurückgegriffen werden, welche die Wirksamkeit belegen.

Aus der ursprünglichen Anwendung von fokussierten Stoßwellen mit extrem kurzer Dauer und sehr hohen Spitzendrücken – Einsatz des ersten Lithotripters zur Zertrümmerung von Nierensteinen (fokussierte Stoßwelle), mit der feste Körper im Körperinneren erreicht und gezielt zerstört werden konnten, ohne gleichzeitig dem darüber liegenden Gewebe Schaden zuzufügen (1980) – hat sich eine alternative Methode zur Behandlung von oberflächlichen orthopädischen Problemen mit geringerem Aufwand und nahezu identischer Effizienz entwickelt.

Der extreme Weg über gebündelte Schallwellen mit hoher Intensität wurde gewählt, weil sich diese mechanischen/akustischen Kraftwellen über einen Paraboldeflektor an einem definierten Punkt kulminieren lassen und damit im Restgewebe keine Belastungslimits überschritten werden. Je nach Geometrie dieser Linse liegt der "Brennpunkt" 7 bis 14 cm von der Stoßwellen-Quelle entfernt. Diese fokussierten Stoßwellen wurden anfangs nur versuchsweise bei oberflächlichen orthopädischen Problemen wie Kalzifikationen (Fersensporn / Impingement) und therapieresistenten Sehnen- und Insertionsproblematiken eingesetzt.

 

Die hierbei erzielten guten Erfolge brachten Anfang der 90er Jahre Medizintechnik-Unternehmen dazu, eine weniger aufwendige und einfacher einsetzbare Methode als Alternative zu entwickeln – die radiale Stoßwelle. Hier wird in einem pistolenähnlichen Handstück ein Projektil beschleunigt, das auf einen Prallkörper trifft und dann einen Teil seiner mechanischen Energie in den Körper einbringt. Ziel dieser alternativen Entwicklung war es, mit einfacheren Mitteln eine Stoßwelle zu erzeugen, die dieselben Eigenschaften die fokussierte Stoßwelle hat. Zu diesem Zweck wird ein sehr leichtes Projektil (~ 4g) mithilfe von Druckluft extrem beschleunigt, dann lässt man es auf einen nahezu feststehenden Applikator mit hoher Masse (~ 45g) schlagartig aufprallen. Ergebnis ist eine von dem Applikator weiterlaufende Stoßwelle mit sehr scharfem Anstieg (~ 3,5µs) und hohem Energiegehalt (max. ca. 175mJ/Stoß).

Diese Stoßwelle ist jedoch immer noch fast 100-mal100 mal langsamer als eine fokussierte Stoßwelle (~ 0,05 µs), sodass ein typischer Effekt der fokussierten Stoßwelle – die Aufteilung der Welle im Gewebe wegen Überschreitung der Trägheitsmomente – nicht auftritt. Kritiker behaupten zu Recht, dass die radiale Stoßwelle damit im eigentlichen Sinne keine Stoß- bzw. Schockwelle ist, sondern eine Druckwelle, deren Wirkungsweise nicht dieselbe sein kann, wie die einer fokussierten Stoßwelle.

Die Entwickler der radialen Stoßwellentherapie auf der Basis von druckluftbetriebenen Systemen waren deshalb bemüht, nachzuweisen, dass ihre Stoßwellen ebenso in der Lage sind, Kavitation auszulösen – zur Erinnerung: Ziel der fokussierten Stoßwelle war die gezielte Kavitation zur Nierensteinzerstörung. Da angenommen wurde, dass die positiven Effekte der Stoßwellenbehandlung bei orthopädischen Problemen auf den Reorganisationsprozessen nach einer gezielten, durch Mikrokavitation ausgelösten Zerstörung auf zellularer Ebene basierten.

Die klinische Empirik hat aber von Anfang an gezeigt, dass Effekte auch bei niedrigen Energiestufen erzielt wurden. Im Gegenteil, gerade bei Stufen weit unterhalb der Kavitationsschwelle wurden nach allgemeiner Studienlage die besten Ergebnisse erzielt. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft kann daher davon ausgegangen werden, dass die positiven Effekte nur auf reaktive Prozesse durch den mechanischen Stress und nicht auf Kavitation bzw. zellulare Zerstörung zurückzuführen sind.

Wir bieten Ihnen die Stoßwellen-Therapie in unseren Räumen in Hannover ebenfalls zur Behandlung der unterschiedlichsten Beschwerden an. Besonders bei den typischen Erkrankungen wie Kalkschulter, Impingement, Tennisellenbogen und Fersensporn ist dieser Ansatz eine echte Alternative zu anderen Behandlungsansätzen.

TherapieRaum

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