Traditionelle Chinesische Medizin

Gesundheit mit anderen Augen betrachten

Sabine Korting

Heilpraktikerin in der TherapieZeit

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Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) blickt auf eine mehr als 2.000-jährige Geschichte zurück. Sie hat sich über die Jahrhunderte bewährt und weiterentwickelt, mit dem Hauptziel die Gesundheit des Menschen zu bewahren. Gesundheit ist in der chinesischen Medizin abhängig vom Gleichgewicht und dem Zusammenspiel der gegensätzlichen Kräfte Yin und Yang. Dieses Zusammenwirken lässt Qi (Lebensenergie) entstehen, welches im gesunden Zustand des Menschen ungehindert auf den zwölf Hauptleitbahnen, den sogenannten Meridianen, fließen kann. Symptome und Beschwerden entstehen aus Sicht der TCM, wenn ein Ungleichgewicht von Yin und Yang oder eine Blockade im Qi-Fluss besteht. Durch verschiedene Behandlungsmethoden kann dieser Energiefluss unterstützt und wiederhergestellt werden und ein Ausgleich zwischen Yin und Yang stattfinden.

 

Akupunktur ist hier zu Lande die gängigste und bekannteste Behandlungsart. Der Qi-Fluss in den Meridianen kann über die Akupunktur beeinflusst werden. Die einzelnen Punkte bilden dafür gewissermaßen den Zugang. Ziel der Akupunktur ist es, den Energiefluss zu lenken und zu leiten, damit Blockaden zu lösen und einen Ausgleich zwischen Yin und Yang zu schaffen.

Die nächste wichtige Säule der TCM bildet die Ernährung nach den 5 Elementen.
In der TCM wird Nahrung als Medizin verstanden und gemäß ihrer Eigenschaften und ihrer Klassifizierung nach Temperatur (kalt, kühl, neutral, warm, heiß) und Geschmack (süß, sauer, bitter, scharf und salzig)
eingesetzt. So wird der eine oder andere die wärmende Wirkung von Yogitee bei kaltem Wetter oder die wohltuende Kühle von Zitrone und Minze in der Sommerhitze schon erfahren haben.
Es wird je nach Disharmoniebild des Patienten, ein individueller Ernährungsplan besprochen. Ziel ist es auch hier, durch unterstützende Nahrung, das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder herzustellen.

Ein weiterer wichtiger Baustein der traditionellen chinesischen Medizin ist die  Phytotherapie – die Pflanzenheilkunde.
Dabei steht das Anfertigen einer individuellen Kräuter-Rezeptur im Vordergrund, die dann als Teezubereitung zu sich genommen wird, um die Behandlung des Krankheitsbildes sinnvoll zu ergänzen und zu unterstützen.

Auch die Tuina, die chinesische Form der Mobilisation und Massage, sowie das Qi Gong, die eigene, körperliche Arbeit mit dem Qi sind mögliche Behandlungsmethoden in der TCM.

Doch bevor behandelt werden kann, benötigt es einen ausführlichen Befund, um Beschwerden in die Betrachtungsweise der chinesischen Medizin einzuordnen. Nach der genauen Anamnese und der Puls- und Zungendiagnostik  kommen die verschiedenen Möglichkeiten, Akupunktur, Ernährung, Kräutertherapie, Tuina oder QiGong zum Einsatz. Je nach Befund kann die Behandlung unterschiedliche Schwerpunkte haben. Diese werden bei jedem weiteren Termin modifiziert und Veränderungen in die weitere Behandlung mit einbezogen. Grundsätzlich gilt: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig an Hilfestellung und Behandlung zu geben. Einen wesentlichen Baustein bildet dabei die Mitarbeit und Motivation des Patienten. Mögliche Behandlungsfelder reichen in der TCM von Störungen und Schmerzen des Bewegungsapparates über Infektanfälligkeiten und Allergien bis hin zur Migräne.

Die ganzheitliche Sichtweise der chinesischen Medizin betrachtet den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele.
Gelingt es Yin und Yang, und damit den Qi-Fluss, zu harmonisieren, wird sowohl physische als auch psychische Gesundheit erreicht.

TherapieZeit

Dirk Breitenbach 
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