Frühjahrsmüdigkeit

Die Sonne lässt uns immer häufiger ihre ersten, wärmenden Strahlen spüren, die Natur erwacht zu neuem Leben, die Tage werden länger… aber anstatt nun mehr Energie und Tatendrang zu verspüren,  fühlen wir uns müde und ausgelaugt, wir kommen morgens kaum aus dem Bett. Aber woher kommt sie – diese lästige Frühjahrsmüdigkeit?

Bislang gibt es zu den Ursachen der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit nur wenige wissenschaftliche Studien. Auch wenn die Symptome, wie zunehmende Schläfrigkeit mit zufallenden Augen, Gähnattacken und Konzentrationsstörungen, durchaus real sind, gibt es keine medizinisch anerkannte Krankheitsdiagnose. Die Frühjahrsmüdigkeit gilt bislang nur als Befindlichkeitsstörung. Aber was liegt der Müdigkeit zugrunde?

Mögliche Gründe liegen in Zeitumstellung, Wetterumschwung und Jahreszeitwechsel. Biorhythmus und Hormonhaushalt des Körpers können durcheinandergeraten. Insbesondere wetterfühlige Menschen und solche mit niedrigem Blutdruck leiden häufiger an der Frühjahrsmüdigkeit. Unsere Gefäße reagieren auf unterschiedliche Temperaturen und müssen sich an Temperaturumstellungen langsam gewöhnen. Ist es draußen kalt, ziehen sie sich zusammen und verengen sich, ist es warm, weiten sie sich. Das hat Einfluss auf unseren Blutdruck: In weiten Gefäßen ist der Blutdruck niedriger als in engen. Und niedriger Blutdruck wiederum hat Symptome wie Müdigkeit, manchmal auch Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen zur Folge.

An diesen Stellschrauben können Sie drehen, um Ihrem Körper zu helfen, der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken:

  • Bewegen Sie sich möglichst viel, insbesondere an der frischen Luft. Das tut Ihnen jetzt besonders gut.
  • Ernähren Sie sich gesund und vitaminreich und füllen Sie Ihre Nährstoffspeicher auf. Trinken Sie möglichst viel Wasser und ungesüßte Tees, dafür aber wenig Alkohol.
  • Gönnen Sie sich viel Tageslicht. Wer viel im Büro sitzt, kann beispielsweise mit einem Spaziergang in der Mittagspause und einer Tageslichtlampe zu mehr Wohlbefinden beitragen.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf und achten Sie auf eine gute Schlafhygiene.
  • Aktivitäten mit Freunden bringen Ihnen frischen Schwung. Aber auch die Entspannung darf nicht zu kurz kommen.
  • Wechselduschen und Saunabesuche regen den Kreislauf an und fördern die Durchblutung.
  • Eine Entgiftung mit einer Detox-Kur kann den Körper unterstützen.

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