Hypnosetherapie bei Schmerzen

Schmerzen zu empfinden ist lebensnotwenig. Sie warnen uns, dass etwas nicht in Ordnung ist (z.B. beim Berühren der heißen Herdplatte).
Bei vielen Menschen hat der Schmerz jedoch schon lange keine Warnfunktion mehr. Der Schmerz nimmt Überhand und kann das Leben des Betroffenen stark beeinträchtigen Der Mensch wird zum Schmerzpatienten. Wichtig ist es also, sich auf die Ursachen zu konzentrieren.
Sind Schmerzen aber chronisch geworden und/oder es konnte keine Ursache gefunden werden (was häufig der Fall ist), kann man an dieser Stelle mit der Hypnose ansetzen. Eine ärztliche Abklärung ist daher im Vorfeld unumgänglich.Besonders hervorzuheben ist, dass bei der Schmerztherapie der Mensch immer als Ganzes zu sehen ist und auch so zu behandeln ist. Deswegen gehört immer ein ausführliches Anamnesegespräch dazu.

Dies sind die Möglichkeiten der Hypnose zur Erreichung therapeutischer Ziele :

  • Entspannung! Im hypnotischen Zustand entspannen Sie körperlich und auch geistig. So kann ein besserer Umgang mit Stress und Angst gelingen und so können daraus erfolgreichere Bewältigungsstrategien resultieren.
  • Es ist nun die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein möglich. So können auch Ursachen und Auslöser für Ängste und auch Schmerzen gefunden und aufgelöst werden.
  • Die Wahrnehmung kann auf allen Sinneskanälen verändert werden. Dies ist für die Schmerzkontrolle von hohem Wert!
  • In der Trance erhöht sich die unwillkürliche Reaktion auf Suggestionen, sie können also
    positive und verändernde Suggestionen leichter annehmen und abspeichern
  • Die Kontrolle über das vegetative Nervensystem steigt. So kann z.B. bei Operationen die Blutung reduziert werden und nach der OP die Durchblutung zur schnelleren Heilung
    gesteigert werden.
Kerstin Tantow

Je mehr Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich Bilder, Gefühle und andere Empfindungen vorstellen können, umso besser kann die Hypnose wirken und Sie dabei unterstützen, Schmerzen zu reduzieren, kontrollieren und Lebensqualität zurück zu erlangen. Dazu ist es äußerst sinnvoll, die Selbsthypnose zu erlernen. Sie haben während der Hypnose stets die Kontrolle, sind also nicht „willenlos“ und da die Trance ein natürlicher Zustand ist, kehren Sie auch sicher wieder zurück.

Hypnose ist kein Wundermittel. Hauptvoraussetzung ist der Wille zur Veränderung des Patienten und die Bereitschaft, sich auf die Hypnose einzulassen. Zudem spielt auch das Verhältnis zum Therapeuten eine entscheidende Rolle. Dieser kann Sie auf Ihrem Weg begleiten und unterstützen, es liegt an Ihnen, die Veränderung zuzulassen.

Kerstin Tantow
Heilpraktikerin für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)
Telefon: 0511-56959406
www.hypnotherapia.de

Weidenrinde gegen Fieber und Schmerzen

Schon im Altertum und Mittelalter wussten die Menschen von der natürlichen Heilkraft der Weidenrinde. Die Baumrinde ist ein ideales Schmerzmittel der Naturheilkunde und wird vor allem bei Fieber und Kopfschmerzen eingesetzt. Dabei wirkt Weidenrinde fast genauso gut wie Aspirin, nur ohne Nebenwirkungen. Der Grund: Die Rinde enthält den Wirkstoff Salicin und gilt in der Wissenschaft als Vorstufe von dem in Schmerzmitteln verwendeten Stoff Acetylsalicylsäure

Weidenrinde

Weidenrinde

Sowohl das Expertengremium "Kommission E" des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes als auch die europäische wissenschaftliche Gesellschaft für Pflanzenheilkunde (ESCOP) haben den Einsatz von Weidenrinde positiv bewertet. Die empfohlenen Anwendungsgebiete umfassen fieberhafte Erkrankungen, Rheumabeschwerden und Kopfschmerzen.

Zum Assalix® liegen drei Studien bei Rückenschmerzen vor. Sie zeigen, dass es mit 240 mg Salicin in der Tagesdosis von vier Dragees wirksamer ist als die halbe Dosis von zwei Dragees, wie es eigentlich im Beipackzettel empfohlen wird. Die Wirksamkeit der hohen Dosis war bei Rückenschmerzen ebenso gut wie die eines synthetischen Schmerzmittels, ohne dass unter der Einnahme von Weidenrindenpräparaten mit dem Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen, zum Beispiel auf den Magen-Darm-Trakt, gerechnet werden muß.

 

Faszien ? Was ist das ?

Zu uns kommen täglich Patienten deren Symptome tatsächlich von dem lange unterschätzten Fasziensystem kommen.
Auch neurologische Symptome, wie schmerzhafte Ausstrahlungen in die Arme oder Beine können ihre Ursache im Muskel-Faszien System haben.
Dieses System ist, mit den endsprechenden Techniken, sehr gut zu behandeln. Es ist jedoch wichtig für eine erfolgreiche Behandlung, die vom Therapeuten gegebenen Empfehlungen und Übungen um zu setzen und dem Körper die Zeit zu geben, sich zu verändern. So können dann auch Operationen oft vermieden werden.
Vor dem Beginn einer Behandlung ist natürlich eine ausführliche Befundung durch einen Arzt und einem Therapeuten nötig.

Teufelkralle gegen entzündliche Schmerzen

Die afrikanische Teufelskralle ist eine purpurrot blühende Pflanze aus der Kalahari in Namibia, Botswana und Südafrika. Sie verdankt ihren Namen ihren auffäligen, krallenförmigen Früchten.

Sie ist eines der bittersten pflanzlichen Arzneimittel. Für den extrem bitteren Geschmack sind die enthaltenen Iridoidglycoside verantwortlich: Harpagosid (0,1 bis 4,0 %), Harpagid, 8-O-p-Cumaroylharpagid, Procumbid, 6’-O-p-Cumaroylprocumbid und Procumbosid. Diese Iridoidglycoside werden auch für die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung der Teufelskralle verantwortlich gemacht.

Teufelskralle

Teufelskralle

Teufelskralle ist als Medikament gut gegen entzündliche Gelenk-und Rückenschmerzen einsetzbar.
Inzwischen liegen Studien zur Wirksamkeit von Präparaten aus der Teufelskralle vor. Zwar wird die Wirksamkeit nach unterschiedlichen Kriterien beurteilt, die Schlussfolgerung bleibt aber die gleiche:

Wirksam gegen chronische,unspezifische Rücken- oder Nackenschmerzen sind der wässrige Extrakt (z.B. Doloteffin®) oder das Wurzelpulver (z.B. Harpadol®) mit mehr als 50 mg Harpagosid in der Tagesdosis. Es wird eine Dosis bis zu 100 mg empfohlen. Die Einnahme sollte über mindestens 12 Wochen erfolgen. Durch die im Allgemeinen gute Verträglichkeit der Teufelskralle ist eine langfristige Verabreichnung sinnvoll. Bei empfindlichen Patienten kann es durch die Bitterstoffe zu Reizungen des Magen-Darmsystems kommen. In diesem Fall muß die Einnahme abgebrochen werden. Eine Therapie mit Teufelskralle sollte erst in Absprache eines Arztes erfolgen.